ONLINE KONFERENZ

6. Leipziger Mediationsforum
vom 22. bis 24. Juni 2020

virtuelle Konferenz

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22. bis 24.06.2020

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21. bis 23. Juni 2021

Aufgrund der aktuellen Lage wird das 6. Leipziger Mediationsforum ONLINE durchgeführt.

Wir gewähren den Frühbucherrabatt für ALLE Buchungen, also für neue und für bereits bestehenden Buchungen. Diese behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
Mit Teilnahme in diesem Jahr erhalten Sie 50% Rabatt auf Ihre nächstjährige Buchung für das 7. Leipziger Mediationsforum 2021!
Wir ermöglichen Ihnen auch in der virtuellen Umgebung viel zwischenmenschlichen Austausch!

Lassen Sie sich überraschen, begleiten Sie uns mit auf diesem Weg und lassen Sie uns den gegenseitigen Austausch fortführen und neue Wege gehen!

Das Programm im Überblick

Extra-Seminare

Beraten – ohne Ratschlag

Montag, 22.06.2020 (10:00 bis 18:00 Uhr) bis Dienstag, 23.06.2020 (10:00 bis 17:00 Uhr)
„Beraten – ohne Ratschlag“ mit Bestsellerautorin Dr. Sonja Radatz

„Beraten – ohne Ratschlag“ mit Bestsellerautorin Dr. Sonja Radatz

Montag, 22.06.2020 (10:00 bis 18:00 Uhr) bis Dienstag, 23.06.2020 (10:00 bis 17:00 Uhr)

Zwanzig Jahre nach “Beratung ohne Ratschlag” revolutioniert Dr. Sonja Radatz mit ihrem neuen Buch “Einfach beraten” wieder die Coaching-Szene. Das Neue am “Einfach beraten” ist: Es orientiert sich konsequent und ausschließlich an der Zukunft. Es versteht sich an sich nicht als “Problemlöser”, sondern als “Gestalter einer maßgeschneidert passenden Zukunft”. Es arbeitet mit minimalem Aufwand an der maximalen Pixelgewinnung für das neue Bild. Es ist ganz und gar nicht behavioristisch. Und es funktioniert immer.

  • Wie Sie mit dem Relationalen Coaching einfach und ressourcenschonend, aber auch erfolgreich arbeiten, erfahren Sie in diesem Seminar.
  • Beratung ohne Ratschlag – Ablauf in der Praxis
  • Fragetechniken gezielt einsetzen
  • ressourcenschonender Einsatz von Coaching-Tools
  • zukunftsorientierte Gesprächsvorbereitung

Referent
Vor 20 Jahren hat die Coaching-Pionierin Dr. Sonja Radatz ihren Bestseller “Beratung ohne Ratschlag” geschrieben. Ihr neues Buch “Einfach beraten” (2018) ist bereits in der 3. Auflage am Markt. Die Vortragende, Beraterin in weltweiten Change- und Coaching-Prozessen, Gastvortragende an internationalen Universitäten und Autorin von aktuell 19 Büchern ist darüber hinaus Herausgeberin der Zeitschrift LO Lernende Organisation. 2003 wurde ihr der Deutsche Preis für Gesellschafts- und Organisationskybernetik für ihr Lebenswerk verliehen.

 

Programm Leipziger Mediationsforum

Tag 1, 22.06.2020

Montag, 10:00 - 13:00 Uhr
Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Montag, 10:00 - 13:00 Uhr

Slogan: „Mediation ist schön, macht aber viel Arbeit“

Professionelle Tätigkeit ist heutzutage gekennzeichnet durch einen hohen Erwartungsdruck bei immer komplexeren Anforderungen. Fehleinschätzungen, Unsicherheiten lassen sich da nicht vermeiden.

Supervision zielt auf höhere Professionalität, in dem sie Erfolg, Entwicklung und Verbesserung beruflichen Handelns in den Blick nimmt. Sie ermöglicht unter Anleitung einen „Über-Blick“ über ein Fallgeschehen zu bekommen.

Die Form der mediationsanalogen Supervision ist eine strukturierte Form der Supervision, die analog den Schritten in der Mediation in Phasen abläuft und den Fallvorsteller wieder dazu befähigt, mit dem konkreten Fall weiterzuarbeiten bzw. konkrete Anregungen bekommt, wie er in diesem Fall hätte arbeiten können. Dabei bleibt die Entscheidung in den Händen des Fallvorstellers.

Referentin
Ulrike Arndt ist Geschäftsführerin des Steinbeis-Mediationsforums e. V. Sie ist Mediatorin (SHB) und Supervisorin (SHB). Als Systemische Beraterin unterstützt sie Menschen und Organisationen auf ihrem Weg der Entwicklung und Veränderung.

Montag, 11:00 - 18:00 Uhr
"Ohne Grenze kein Kontakt – Dimensionen des Kontakts und der Grenze in Stimme und Begegnung" mit Jochen Waibel

"Ohne Grenze kein Kontakt – Dimensionen des Kontakts und der Grenze in Stimme und Begegnung" mit Jochen Waibel

Montag, 11:00 - 18:00 Uhr

Stimme ist ein Kontaktorgan und gestaltet damit in besonderer Weise die zwischenmenschliche Begegnung. Stimme geht über alle Grenzen oder bleibt begrenzt, befangen, stumm. Das Repertoire einer Stimmpersönlichkeit entscheidet (un)bewusst über die Grenz-Gestaltung. In der Verbindung aus systemischer und individueller Perspektive gibt der 'Kompass der Stimmigkeit' Orientierung. Mit diesen und anderen Kommunikationsmodellen der Stimmhaus-Methode möchte ich mit den Teilnehmern eines Workshops über Grenzen gehen, spielen, erhellen. Ziel könnte sein, als Stimmpersönlichkeit präsent und geistesgegenwärtig zu handeln, um letztendlich die persönliche Selbstwirksamkeit zu erhöhen im Bewusstsein eigener und fremder Grenzen:

  • Kontakt, Begegnung und Kontaktenergien: Was ist Kontakt und wie nutzen Sie das Repertoire der Kontaktenergien
  • Kompass der Stimmigkeit: das Spannungsfeld zwischen System und Individuum
  • Stimme und Begegnung in den Distanz- und Grenzbereichen
  • Registergrenzen, Befindlichkeitsgrenzen, Handlungsgrenzen, gesellschaftliche Grenzen, Gewohnheitsgrenzen...


Referent
Jochen Waibel ist Diplom-Psychologe, Systemischer Organisationsberater, Mediator und im Vierländereck Württemberg-Bayern-Österreich-Schweiz aufgewachsen. 1995 gründete er das Stimmhaus® in Hamburg, wo er als Geschäftsführer agiert. Jochen Waibel hat langjährige Erfahrung im Coaching, Familien- und Wirtschaftsmediation, interkulturelles Konfliktmanagement, Kommunikationstraining, Projektmanagement und Supervision mit dem Schwerpunkt Familienunternehmen.

Referenzen:
AUTOR VON VIER BÜCHERN & DIVERSER AUFSÄTZE (AUSZUG)
(2016) Waibel, J. „Kommunikationskultur in Familienunternehmen. Unternehmer im Gespräch - von Führungsverantwortung über Konfliktlösung bis zur Nachfolgeregelung“ Freiburg, München, Stuttgart: Haufe.
 
(2010) Waibel, J. „Schweigen Sie noch oder stimmen Sie schon?“ Keine Angst vor Konflikten! Bergisch Gladbach: EHP.
(2000/2012) Waibel, J. Ich Stimme. Köln: EHP. „Arbeiten Sie an Ihrer Stimme – damit Sie den richtigen Ton treffen.

Montag, von 11:00 - 18:00 Uhr
"Innovationsmanagement und agile Organisation" mit Sascha Lippe

"Innovationsmanagement und agile Organisation" mit Sascha Lippe

Montag, von 11:00 - 18:00 Uhr

Innovationsmanagement und agile Organisationen sind ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Entwicklung von Unternehmen. Sie tragen maßgeblich zur Steigerung der Zusammenarbeit und der Verbesserung von Prozessen bei. In dem Workshop geht es, nach einem Historischen Abriss zum Projektmanagement um die Entwicklung von Ansätzen und Methoden bis hin zu einem Austausch über aktuelle Themen.

Ziel des Workshops ist, dass Sie Wissen und Einblicke in die Arbeit mit Innovationsmethoden im beruflichen Alltag erlangen können.

  • klassisches Projektmanagement versus agiles Projektmanagement
  • Hierarchische Organisationen versus agile Organisation
  • Welche Methoden sind agil und wie nutze ich diese?
  • Warum ist die Psychologie so wichtig?

Referent
Sascha Lippe ist seit einigen Jahren als Wirtschaftmediator, Systemischer Business Coach und Change Manager in der Begleitung von Unternehmen und ihren Führungskräften unterwegs.Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf den Veränderungen im Zuge der Digitalisierung. Ein Thema, welches Herrn Lippe seit vielen Jahren fesselt: „ Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt in wenigen Jahren so intensiv, wie nie zuvor verändern. Wer diesen Wandel nicht mitgeht, der hat verloren. Gleichzeitig bieten sich nie da gewesen Chancen auf Erfolg.“ Als Führungskraft, Projektverantwortlicher und Ausbilder für Nachwuchsführungskräfte hat er zuvor über 20 Jahre intensive unternehmerische Erfahrung in der Führungsebene eines sozialen Trägers und im Bankenbereich gesammelt. Zudem war Herr Lippe in Personalauswahlverfahren tätig und später in der Entwicklung geeigneter Konzepte für derlei Verfahren Mitglied.

ab 18:00 Uhr
Willkommen beim Wein im virtuellen Sein :) (kostenfrei)

Willkommen beim Wein im virtuellen Sein :) (kostenfrei)

ab 18:00 Uhr

Tag 2, 23.06.2020

Dienstag, 10:00 - 12:45 Uhr
"Konflikte und Innovation – passt das zusammen?" mit Wolfram Dreier

"Konflikte und Innovation – passt das zusammen?" mit Wolfram Dreier

Dienstag, 10:00 - 12:45 Uhr

Die landläufige Meinung ist klar. Eigentlich kommen sie nur in den jeweils anderen Abteilungen vor. Ein guter Manager weiß sie zu vermeiden oder lässt sie zumindest nicht ans Tageslicht kommen. Und wenn gar nichts hilft, soll sie ein externer Mediator möglichst schnell und leise verschwinden lassen:  Konflikte.

Aber sind Konflikte wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Wolfram Dreier will im Workshop mit den Teilnehmenden die Perspektive erweitern. Dabei bezieht er sich auf verschiedene Forschungsarbeiten und Erkenntnisse aus der Schnittmenge der betrieblichen Konflikt- und Innovationsforschung.

Vielleicht, so der Ansatz von Wolfram Dreier, können Mediatorinnen und Mediatoren mehr als „nur“ Konfliktlösungsprozesse begleiten. Vielleicht, so die weitergehende Folgerung,  lassen sich aus Konflikten auch Innovationen generieren.

Referent
Dipl.-Wirt.-Ing (FH) Wolfram Dreier arbeitet schwerpunktmäßig als Mediator in innerbetrieblichen Konfliktkonstellationen (z. B. Konflikte in Teams oder zwischen Führungskräften) sowie bei Auseinandersetzungen im öffentlichen Bereich (z.B. beim Ausbau Erneuerbarer Energien oder der Ausweisung von Gewerbegebieten). Wolfram Dreier ist seit 25 Jahren im Verbund von Steinbeis aktiv. Seine praktische Berufserfahrung sammelte er als Geschäftsführer von zwei kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie als Personalvorstand eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens.

 

Dienstag, 10:00 - 13:00 Uhr
"Leitbildentwicklung als Instrument der Konfliktanalyse und Konfliktbearbeitung" mit Sosan Azad

"Leitbildentwicklung als Instrument der Konfliktanalyse und Konfliktbearbeitung" mit Sosan Azad

Dienstag, 10:00 - 13:00 Uhr

Leitbild ist ein wichtiges und anerkanntes Instrument im Rahmen einer Organisationsentwicklung, gleichzeitig ist es ein Instrument, deren Tragfähigkeit im Alltag insbesondere im Umgang mit Kritik und Konflikten gemessen wird.

In Leitbildentwicklungsprozessen werden die anerkennenden Positionen wie auch die kritischen und zweifelnden Sichtweisen aufgegriffen und diesen einen aktiven Anteil im Prozess gegeben. Die Stärken wie auch die Widersprüche und Herausforderungen werden transparent gemacht und mediative Konzepte entwickelt. Somit kann sich eine neue Konfliktkultur etablieren.
Sie lernen,

  • wie Sie Menschen in Organisationen motivieren
  • welche Gefahren auf Sie lauern
  • wie wichtig eine kurze Organisationsbiografie ist
  • wie Sie einen professionellen Umgang mit "offenen" Geheimnissen und Tabus und Konflikte schaffen
  • wie Sie den Weg von individuellen Werten einer Gruppe zu einem gemeinsamen Leitbild ebnen
  • woran Sie Konflikte erkennen


Referentin
Sosan Azad ist Diplom-Sozialpädagogin, interkulturelle Trainerin, Mediatorin und Ausbilderin sowie erste Vorsitzende des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM®). Sie ist Geschäftsführerin der StreitEntknoten GmbH. StreitEntknoten bietet seit mehreren Jahren vielfältige Leistungen in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, Konfliktmanagement, Mediation, Mediationsausbildung, Prozessbegleitung, Organisationsberatung, Supervision, Coaching und Moderation an.

 

Dienstag, 10:00 - 13:00 Uhr
"Verhandeln/Mediation mit kulturellen Stereotypen" mit Prof. Dr. Gernot Barth

"Verhandeln/Mediation mit kulturellen Stereotypen" mit Prof. Dr. Gernot Barth

Dienstag, 10:00 - 13:00 Uhr

Verhandlungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sind voller Herausforderungen. Oft sind kulturelle Verschiedenheiten nicht auf den ersten Blick sichtbar oder werden von dem Verhandlungsführer nicht bewusst wahrgenommen. Dabei haben kulturelle Dimensionen einen enormen Einfluss auf das Kommunikationsverhalten von Menschen. In dem Workshop werden praxisnahe Schlüsselfaktoren für erfolgreiche interkulturelle Verhandlungen und Kommunikation. Dabei werden Beispiele aus dem Kontext von Verhandlungen und Mediation einbezogen.

Referent
Prof. Dr. phil. habil. Gernot Barth arbeitet schwerpunktmäßig als Mediator im innerbetrieblichen Bereich der Mediation (z.B. Konflikte zwischen Mitarbeitern oder Führungskräften) und in der Schnittmenge von Unternehmen und Familie. Darüber hinaus bildet Gernot Barth seit vielen Jahren Mediatoren für Wirtschaft und Familie als Trainer aus. Er ist Direktor der Akademie für Mediation, Soziales und Recht an der staatlich anerkannten privaten Steinbeis-Hochschule, Präsident an der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM e.V) und geschäftsführender Vizepräsident des Deutschen Forums für Mediation (DFfM e.V.).

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr
"Von der Fallanfrage zum Konfliktmanagementsystem" mit Sosan Azad

"Von der Fallanfrage zum Konfliktmanagementsystem" mit Sosan Azad

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr

Der Aufbau eines nachhaltigen Konfliktmanagement in Organisationen/Unternehmen beginnt mit einer Mediationsanfrage und endet mit einer neuen Konflikkultur im Unternehmen


Es wird an zwei Beispielen ganz praktisch gezeigt, wie, was und wieviel es braucht

  • Gründung einer Steuerungsrunde
  • Wie bekommen ich die Führungsebene ins Boot
  • Informationsveranstaltungen und Info-Material für MA
  • Aufbau eines Pools von internen Konfliktberatern
  • fortlaufende Öffentlichkeitsarbeit
  • Schnittstellenmanagment für Konfliktbearbeitung
  • Wie lange dauert es?
  • Wieviel kosten das Ganze?
  • Zusammenarbeit mit den bestehen Ressourcen und Funktionen

Referentin
Sosan Azad ist Diplom-Sozialpädagogin, interkulturelle Trainerin, Mediatorin und Ausbilderin sowie erste Vorsitzende des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM®). Sie ist Geschäftsführerin der StreitEntknoten GmbH. StreitEntknoten bietet seit mehreren Jahren vielfältige Leistungen in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, Konfliktmanagement, Mediation, Mediationsausbildung, Prozessbegleitung, Organisationsberatung, Supervision, Coaching und Moderation an.

 

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr
Forschungsprojekte im Konfliktmanagement und Mediation - Projektentwicklung mit Prof. Dr. Gernot Barth

Forschungsprojekte im Konfliktmanagement und Mediation - Projektentwicklung mit Prof. Dr. Gernot Barth

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr

Prof. Dr. Gernot Barth ist 2019 zum Professor für Konfliktmanagement und Mediation berufen worden. Im Rahmen seiner Professor an der Steinbeis-Hochschule möchte Gernot Barth gern mit Mediatoren und Interessierten Themen entwickeln, die in den nächsten Monaten und Jahren als Forschungsprojekte genutzt werden können. Sie haben die Möglichkeit, entweder selber ein Projekt zu übernehmen und diese im Rahmen einer Promotion durchzuführen und zu erarbeiten oder Sie arbeiten an einem Forschungsprojekt mit.

Referent
Prof. Dr. phil. habil. Gernot Barth arbeitet schwerpunktmäßig als Mediator im innerbetrieblichen Bereich der Mediation (z.B. Konflikte zwischen Mitarbeitern oder Führungskräften) und in der Schnittmenge von Unternehmen und Familie. Darüber hinaus bildet Gernot Barth seit vielen Jahren Mediatoren für Wirtschaft und Familie als Trainer aus. Er ist Direktor der Akademie für Mediation, Soziales und Recht an der staatlich anerkannten privaten Steinbeis-Hochschule, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM e.V.) und geschäftsführender Vizepräsident des Deutschen Forums für Mediation (DFfM e.V.).

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr
Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Dienstag, 14:00 - 17:00 Uhr

Slogan: „Mediation ist schön, macht aber viel Arbeit“

Professionelle Tätigkeit ist heutzutage gekennzeichnet durch einen hohen Erwartungsdruck bei immer komplexeren Anforderungen. Fehleinschätzungen, Unsicherheiten lassen sich da nicht vermeiden.

Supervision zielt auf höhere Professionalität, in dem sie Erfolg, Entwicklung und Verbesserung beruflichen Handelns in den Blick nimmt. Sie ermöglicht unter Anleitung einen „Über-Blick“ über ein Fallgeschehen zu bekommen.

Die Form der mediationsanalogen Supervision ist eine strukturierte Form der Supervision, die analog den Schritten in der Mediation in Phasen abläuft und den Fallvorsteller wieder dazu befähigt, mit dem konkreten Fall weiterzuarbeiten bzw. konkrete Anregungen bekommt, wie er in diesem Fall hätte arbeiten können. Dabei bleibt die Entscheidung in den Händen des Fallvorstellers.

Referentin
Ulrike Arndt ist Geschäftsführerin des Bundesverbands Steinbeis-Mediationsforums e.V. Sie ist Mediatorin (SHB) und Supervisorin (SHB). Als Systemische Beraterin unterstützt sie Menschen und Organisationen auf ihrem Weg der Entwicklung und Veränderung.

Dienstag, 10:00 - 17:00 Uhr
"Try walking in my shoes - Neutralität und Allparteilichkeit im Beratungsprozess" mit Falk Rodigast

"Try walking in my shoes - Neutralität und Allparteilichkeit im Beratungsprozess" mit Falk Rodigast

Dienstag, 10:00 - 17:00 Uhr

Führungs- und Beratungsprozesse sind meist komplex und vielschichtig. Immer wieder entstehen Situationen, die BeraterInnen besonders fordern. Das ist oft der Fall, wenn die Prozesse in Ihnen Resonanzen bewirken, die über das empathische Verstehen und Spiegeln hinausgehen.
Wichtig ist zu wissen, wie man neutral bleiben und allparteilich im Prozess handeln kann. Dazu arbeiten wir mit Beispielen aus Ihrer Praxis.

  • Wie sorgen Sie als BeraterIn dafür, gut bei Ihren KlientInnen zu sein? Nicht zu nah, nicht zu fern.
  • Was triggert Sie und wie gehen Sie damit professionell um?
  • Wie leiten Sie als Führungskraft den Prozess, z. B. in Mitarbeitergesprächen?
  • Wie gehen Sie mit Widersprüchen oder sozio-kulturellen Unterschieden um?
  • Wie halten Sie die Balance im Prozess und führen sich selbst authentisch?
  • Wie passen Ihnen die Schuhe, die Sie sich als BeraterIn selbst angezogen haben?


Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Fokussierung
  • Selbstbild und Fremdbild
  • Neutralität und Allparteilichkeit im individuellen Beratungsprozess
  • Blick auf Besonderheiten bei innerbetrieblichen und externen BeraterInnen
  • Sicht auf die eigene Rolle und Haltung als Beraterpersönlichkeit
  • Finden eigener Beeinträchtigungen in Neutralität und Allparteilichkeit und Umgang damit zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit
  • Stärkung der eigenen Kraft und Selbstwirksamkeit

Referent
Falk Rodigast Wirtschaftspsychologe, M.Sc. und Diplom-Kaufmann. Über 20 Jahre operative Erfahrung in Führungspositionen in mittelständischen und internationalen Unternehmen. Arbeit in eigener Beratungspraxis als Systemischer Coach, Supervisor, Wirtschafts- und Familienmediator und Organisationsentwickler. Dozent in der Erwachsenenbildung. Autor verschiedener Fachbücher. Leiter der Regionalen Arbeitsgruppe Mitteldeutschland im Steinbeis Mediationsforum e.V.

 

Dienstag, 18:00 - 19:00 Uhr
Online-Yoga mit Juliane Heditzsch

Online-Yoga mit Juliane Heditzsch

Dienstag, 18:00 - 19:00 Uhr

ab 19:00 Uhr
Steinbeis-Sommerfest im virtuellen Raum (kostenfrei)

Steinbeis-Sommerfest im virtuellen Raum (kostenfrei)

ab 19:00 Uhr

Tag 3, 24.06.2020

Mittwoch, 10:00 - 13:00 Uhr
"Best Practise: Praxisworkshop Planen und Bauen" mit Dirk Sikora

"Best Practise: Praxisworkshop Planen und Bauen" mit Dirk Sikora

Mittwoch, 10:00 - 13:00 Uhr

Infrastruktur, Mobilität und Bausektor befinden sich zunehmend in einem Zeitalter des Wandels, bei dem immer neue Hürden, Unsicherheiten und Konflikte entstehen. Gerade vor den aktuell anstehenden Herausforderungen einer Mobilitäts- und Energiewende soll dieser Workshop zum Thema Konfliktmanagement mehr Licht ins Dunkel bringen.  Speziell abgestimmt auf die Moderation und Mediation von (Groß-)Projekten sollen exemplarisch Vorhaben erklärt und dezidierte Handlungsempfehlungen für ein minimiertes  Konfliktpotential zwischen den Projektteilnehmern untereinander und in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit aufgezeigt werden. Dabei kann aus dem weitreichenden Erfahrungsschatz des Referenten im Bereich der Verkehrs- und Großprojekteplanung geschöpft werden, die einhergeht mit der Entwicklung der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).

Referent
Dipl.-Ing. Dirk Sikora ist Führungskraft bei den Leipziger Verkehrsbetrieben und zuständig Bereichsleiter Infrastruktur sowie Prokurist der  IFTEC GmbH & Co. KG zuständig für Planung, Bau und Instandhaltung von ca. 300 km Gleis, Fahrleitung und die Bahnstromversorgung. Des Weiteren agiert er als Geschäftsführer der ELG Energiegesellschaft Leipzig mbH. Mit seiner Ausbildung zum Systemischen-Business-Coach und den vorhanden Erfahrungen aus durchgeführten Restrukturierungen stößt er immer wieder neue Entwicklungen an. Außerberuflich engagiert er sich ehrenamtlich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender in der Stiftung des Hospiz Villa Auguste Leipzig.

Mittwoch, 14:00 - 17:00 Uhr
Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Fallsupervision mit Ulrike Arndt

Mittwoch, 14:00 - 17:00 Uhr

Slogan: „Mediation ist schön, macht aber viel Arbeit“

Professionelle Tätigkeit ist heutzutage gekennzeichnet durch einen hohen Erwartungsdruck bei immer komplexeren Anforderungen. Fehleinschätzungen, Unsicherheiten lassen sich da nicht vermeiden.

Supervision zielt auf höhere Professionalität, in dem sie Erfolg, Entwicklung und Verbesserung beruflichen Handelns in den Blick nimmt. Sie ermöglicht unter Anleitung einen „Über-Blick“ über ein Fallgeschehen zu bekommen.

Die Form der mediationsanalogen Supervision ist eine strukturierte Form der Supervision, die analog den Schritten in der Mediation in Phasen abläuft und den Fallvorsteller wieder dazu befähigt, mit dem konkreten Fall weiterzuarbeiten bzw. konkrete Anregungen bekommt, wie er in diesem Fall hätte arbeiten können. Dabei bleibt die Entscheidung in den Händen des Fallvorstellers.

Referentin
Ulrike Arndt ist Geschäftsführerin des Steinbeis-Mediationsforums e. V. Sie ist Mediatorin (SHB) und Supervisorin (SHB). Als Systemische Beraterin unterstützt sie Menschen und Organisationen auf ihrem Weg der Entwicklung und Veränderung.

Mittwoch, 10:00 - 16:00 Uhr
"Die 7 Prinzipien erfolgreichen Handelns - wie man nachhaltig beste Ergebnisse in Verhandlungen erzielt" mit Dr. Reiner Ponschab

"Die 7 Prinzipien erfolgreichen Handelns - wie man nachhaltig beste Ergebnisse in Verhandlungen erzielt" mit Dr. Reiner Ponschab

Mittwoch, 10:00 - 16:00 Uhr

Immer wieder tauchen in der Diskussion um den richtigen Verhandlungsstil  Stimmen auf, die empfehlen, „knallharte“ Verhandlungen zu führen, also mit Täuschung, Verwirrung, rabulistischer Dialogführung, Druck, Manipulation etc. zu arbeiten. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass diese Autoren ihre Erfahrungen oft mit Entführern oder Drogendealern gesammelt und demnach offensichtlich ein Bild von der Welt haben, das nicht dem üblichen Verhandlungsumfeld der Wirtschaft entspricht. Die neueren Erkenntnisse der Verhandlungs-Wissenschaft gehen davon aus, dass die wirksamste Methode im nicht-kriminellen Milieu Principled Negotiation, also sachbezogenes Verhandeln ist, das man nicht mit nachgiebigem oder weichem Verhandeln verwechseln darf.

Der sachbezogene Verhandler versucht in kooperativer Weise gemeinsame Ziele zu verwirklichen, wird aber seine Pistole auf den Tisch legen, wenn die andere Seite sich nicht von ihrer diabolischen Verhandlungsart trennen kann. In diesem Workshop erfahren Sie, wie man nachhaltig erfolgreiche Ergebnisse erzielen kann, ohne die eigenen Ziele einzuschränken. Sie werden auch verstehen lernen, warum Donald Trump wohl der schlechteste Verhandler in einer langen Reihe amerikanischer Präsidenten ist.


Referent
Dr. Reiner Ponschab ist neben seiner Ausbildung als Rechtsanwalt Mediator, systemischer Business Coach, systemischer Berater und hat eine Master-Practitioner Ausbildung in NLP. Bis 2005 war er als Partner einer großen überregionalen Anwaltskanzlei tätig. 2014 gründete  er Ponschab+Partner, Mediatoren Partnerschaft, der inzwischen mehr als 40 Partner angehören, 2018 und 2019 von dem Nachrichtenmagazin Focus als Top-Wirtschaftskanzlei ausgezeichnet. Dr. Reiner Ponschab arbeitet als Mediator in der Wirtschaft und öffentlichem Bereich, bildet Wirtschaftsmediatoren aus, hält Seminare für Führungskräfte und Rechtsanwälte im Bereich Konfliktmanagement, ist Universitätsdozent und Fachautor. 2005 bekam er für sein Lebenswerk den Sokrates-Preis für Mediation, von 2009 bis 2018 wurde er als Best Lawyer für Deutschland auf dem Gebiet Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit (Handelsblatt / Best Lawyers International) gewählt.

 

Mittwoch, 10:00 - 17:00 Uhr
"Agile Organisation und ihre gruppendynamische Wurzel" mit Tobias Große

"Agile Organisation und ihre gruppendynamische Wurzel" mit Tobias Große

Mittwoch, 10:00 - 17:00 Uhr

Prozessformate wie Scrum, Kanban & Design Thinking wirken an der Oberfläche und bauen auf einem Zusammenspiel im Team auf. In der Tiefe ist deshalb die Reflektion von gruppendynamischen Prozessen unverzichtbar. Die Kernfrage des Tages lautet: „Welche Haltung, Kompetenzen & Strukturen braucht agile Organisation und wo liegen Ihre Grenzen?“
Neben einer theoretischen Auseinandersetzung dazu, werden wir im Rahmen von gruppendynamischen Übungen im „Hier und Jetzt“ gemeinsam zum Thema forschen und immer wieder auch die Dynamik in unserer Gruppe in den Mittelpunkt der Reflektion stellen.

Referent
Tobias Große ist dreifacher Digital-Startup-Mitgründer, Führungskräfte-Coach und Supervisor mit dem Schwerpunkt Gruppendynamik. Zudem berät er Firmen im Rahmen agiler & diversitätsorientierter Organisationsberatung und digitaler Transformation - Change Management. In Unternehmen agiert Herr Große als Trainer in den Schwerpunkten kooperative Führung, Design Thinking, Kommunikation, Moderation und Mediation.

Mittwoch, 10:00 - 17:00 Uhr
"Systemisches Change Management" mit Jörg Pahnke

"Systemisches Change Management" mit Jörg Pahnke

Mittwoch, 10:00 - 17:00 Uhr

  • Druck von außen und von innen – typische Reaktionsmuster in Unternehmen
  • Systemische Ansätze in der Steuerung von Veränderungsprozessen
  • Change-Modelle „klassisch“
  • Kompetenzen von Führungskräften in Zeiten der Digitalisierung
  • Neue Herausforderungen für Personaler / HR-Management
  • Umgang mit Widerstand / Konflikten und Schaffung von Akzeptanz
  • Blockaden und Konflikte
  • Haltung u. Rolle systemischer Change-Manager und Berater
  • Erfolgsfaktoren
  • Kulturwandel – Case Study
  • Fallbeispiele

Referent
Jörg Pahnke ist Volljurist und seit fast 30 Jahren selbstständig im Bereich Konfliktlösung tätig. Als Trainer und Dozent ist er spezialisiert auf Kommunikationstrainings und Fortbildungen, v.a. im Bereich Führung/Leadership, Konfliktmanagement, Verhandlungstechniken und Human Resources Management. Jörg Pahnke ist Mediator und Executive Business-Coach sowie ausgebildet in systemischer psychologischer Beratungsarbeit. In den letzten Jahren hat er Veränderungsprozesse in Organisationen/Unternehmen wie Krankenhäuser in Deutschland und Malta begleitet.


Referenten / Trainer

Ulrike Arndt

Ulrike Arndt

Mediatorin und Supervisorin

Sosan Azad

Sosan Azad

Mediatorin und Ausbilderin

Gernot Barth

Prof. Dr. Gernot Barth

Mediator und Trainer

Wolfram Dreier

Wolfram Dreier

Mediator, Trainer

Tobias Grosse

Tobias Grosse

Coach, Supervisor, Mediator

Sascha Lippe

Sascha Lippe

Mediator, Trainer

Jörg Pahnke

Jörg Pahnke

Mediator und Coach

Reiner Ponschab

Dr. Reiner Ponschab

Mediator, Rechtsanwalt

Sonja Radatz

Dr. Sonja Radatz

Bestsellerautorin, Coach

Falk Rodigast

Falk Rodigast

Mediator, Supervisor, Trainer

Dirk Sikora

Dirk Sikora

Führungskraft Leipziger Verkehrsbetriebe

Jochen Waibel

Jochen Waibel

Mediator, Supervisor, Trainer


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