Leipzig

Hohe Straße 11

24. – 26.6.2019

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Programmüberblick 5. Leipziger Mediationsforum

  • "Mediation in Teams und Gruppen" mit Sosan Azad

    Team- und Gruppen-Mediation - zwischen 3 bis 3000 Personen - wir zeigen Ihnen, wie es geht!

    Entstehen Konflikte innerhalb von Teams oder Gruppen (wie sie bspw. in Organisationen oder Unternehmen zu finden sind), kommt es zu einer Dynamik mit hoher Komplexität. Wichtig dabei sind die Klärung folgender Aspekte:

    1. Klarheit in der Rolle und Haltung
    2. Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu allen Beteiligten, um ein "Ja" für den Mediationsprozess einzuholen
    3. klare Strukturen und wirksame Methoden zu effektiven Konflikterkennung und Lösungen

    Inhaltliche Schwerpunkte in diesem Workshop:

    1. Dynamik in Gruppen
    2. Mediation zwischen Team und Leitung
    3. Konfliktbearbeitung innerhalb/zwischen Teams
    4. Methoden und Ansätze in der Team- und Gruppen-Mediation
    5. Chancen und Grenzen der Mediation
    6. Zeitmanagement
  • "NLP-Methoden in Mediation und Coaching" mit Adrian Schweizer

    Was gefragt ist und was wirkt!

    In der Praxis der Mediation gibt es keine „schulmäßige Mediation“. Erfahrene Praktiker setzen aus ihrem Werkzeugkasten alles ein, was den Interessen und Bedürfnissen der Auftraggeber dient. Viele betrachten etwa die Diskussion, ob man nun Einzelgespräche durchführen soll oder nicht, als rein akademisch und für das tägliche Tun des Mediator irrelevant. Gefragt vom Kunden ist, was nützt. Was aber nützt?

  • „Schulmediation in der Praxis“ mit Mathias Schuster

    In dem Workshop wird eines der größten Schulmediationsprojekte aus Österreich vorgestellt. Dabei werden neben den Themen der Projektkonzeption und Finanzierung des Projekts, die Kontaktaufnahme mit den Schulen und der Einbezug der politisch Verantwortlichen thematisiert. Im Fokus des Workshops steht die praktische und methodische Umsetzung. Dies beinhaltet die mediative Arbeit mit der gesamten Klasse, mit Kleingruppen und die Gestaltung der Auftragsklärung im Schulmediationskontext. Anhand konkreter Beispiele können Sie das Erlernte direkt in eigenen Schulmediationsprojekten umsetzen.

    Der Workshop richtet sich sowohl an Mediatoren, die an Schulen tätig sind oder tätig werden möchten als auch Lehrer, die Mediation im Schulalltag einsetzen möchten oder bereits einsetzen.

  • Fallsupervision mit Isabella Albitz oder Antje Maidowski oder Ulrike Arndt

    Slogan: „Mediation ist schön, macht aber viel Arbeit“

    Professionelle Tätigkeit ist heutzutage gekennzeichnet durch einen hohen Erwartungsdruck bei immer komplexeren Anforderungen. Fehleinschätzungen, Unsicherheiten lassen sich da nicht vermeiden.

    Supervision zielt auf höhere Professionalität, in dem sie Erfolg, Entwicklung und Verbesserung be-ruflichen Handelns in den Blick nimmt. Sie ermöglicht unter Anleitung einen „Über-Blick“ über ein Fallgeschehen zu bekommen.

    Die Form der mediationsanalogen Supervision ist eine strukturierte Form der Supervision, die ana-log den Schritten in der Mediation in Phasen abläuft und den Fallvorsteller wieder dazu befähigt, mit dem konkreten Fall weiterzuarbeiten bzw. konkrete Anregungen bekommt, wie er in diesem Fall hätte arbeiten können. Dabei bleibt die Entscheidung in den Händen des Fallvorstellers.

  • Mittagessen

  • "Alternative Wege zur Fachkräftegewinnung" mit Prof. Dr. Jörg Klukas

    Viele Organisationen und Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, geeignete Fachkräfte effektiv und effizient zu finden. Dieser Workshop zeigt alternative Wege auf, um dieses Ziel umsetzen zu können.

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    1. Bedarfsanalyse - „Was wird gesucht, wo wird gesucht. Worüber wird eingestellt?“
    2. Impulsvortrag zu „Trends der Fachkräftegewinnung – Moderner Personalmarketing Mix“
    3. Vorstellung des Personalmarketing-Mix mit Studien aus kanaleo.de
    4. Vorstellung von HRfilter.de, um keine Trends zu verpassen
    5. Empfehlungsbund - Regionale Netzwerke zur Fachkräftegewinnung
    6. Social Media-Marketing zur Mitarbeitergewinnung
  • "IT-Recht und Mediation" mit Dr. Thomas Lapp

    IT-Projekte – für die meisten Unternehmen kein leichtes Unterfangen. Wie in der IT-Planning-Studie 2013 festgestellt wurde, scheitert jedes sechste dieser Vorhaben. Nur 25 % aller Projekte erreichen im vereinbarten Zeitrahmen mit dem vereinbarten Budget die vereinbarten Leistungen/ Ziele. Das bedeutet u.a. besondere Herausforderungen für Konfliktmanagement und Mediation im IT-Recht:

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    1. Umgang mit Herausforderungen der agilen IT-Projektmethoden
    2. Umgang mit Fragen zu Softwarelizenzen, Urheberrecht etc. in der Mediation
    3. typische Konfliktkonstellationen im IT-Recht und Konfliktbearbeitung
    4. Einsatz von IT in der Mediation (u.a. Online-Mediation, IT-gestützte Visualisierung...)
    5. am Beispiel von Realfällen
  • Willkommen mit Speis und Trank (kostenfrei)

    Willkommen im "Biergarten Hohe Str. 11" bei Bier, Wein und gutem Essen

    Der unternehmenseigene Biergarten in der Hohe Str. 11, 04107 Leipzig blickt auf eine lange Historie zurück: Ob mit kühlem Bier bei den zahlreich stattgefundenen Sommerfesten oder mit einer Tasse heißen Glühweins zu den ebenfalls oft begangenen Neujahrsempfängen – hier wurde schon so manch schöner Abend verlebt.

  • Workshop "Selbstmanagement, Selbstführung und Führung - Impulse für Coaches, Mediatoren und Führungskräfte" mit Ludger Dabrock

    Moden, Mythen und nur neuer Wein in alten Schläuchen? Die Erwartungen an Führungskräfte, das Führungsverständnis und -verhalten verändern sich, auch und insbesondere vor dem Hintergrund der New Work-Bewegung. Wie verändern agile Methoden, Sprints, Disruption und Digitalisierung die Anforderungen an das Selbstmanagement und das Führungsverhalten in Unternehmen?

    Wir arbeiten gemeinsam an Optionen und Möglichkeiten, wie Führungskräfte, Berater, Coaches und Mediatoren vor dem Hintergrund des sich wandelnden Führungsverständnisses Organisationen und Führungskräfte unterstützen können.

    Wer andere nicht nur mit Methoden, sondern auch als Persönlichkeit wirkungsvoll im Bereich Führung unterstützen möchte, muss sich selbst führen. Wie können wir uns selbst gut führen, eine ausgewogene Balance als Persönlichkeit weiter entwickeln und daraus Ressourcen für unsere Arbeit zur Verfügung stellen? Impulse für die Selbstführung und das Selbstmanagement.

  • "Als Personaler Konflikte steuern" mit RA Bernhard Böhm

    Ein angemessener Umgang mit Konflikten im Unternehmen kann enorme Potentiale frei setzen. Denn gut gelöste Konflikte können eine Quelle für Innovationen, Qualitätssteigerung, Personalbindung sowie Mitarbeiterzufriedenheit sein und letztendlich auch das Image als attraktiver Arbeitgeber erhöhen. Somit lassen sich nicht nur Kosten sparen, sondern Ressourcen heben.

    Doch was heißt angemessener Umgang? Manche Konflikte können “laufen gelassen” werden, andere wiederum bedürfen einer Entscheidung. Viele aber können mit Methoden wie Mediation, Moderation oder Coaching gelöst werden. Gut ist, das Zepter in der Hand zu behalten. Auch ein bewusst zugelassener Konflikt sollte noch gesteuert und beherrschbar bleiben und seiner Dynamik überlassen werden.

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    1. das Erkennen von Konfliktsituationen, “kalte” wie “heiße”, sowie den Eskalationsgrad und das Ableiten der passenden Maßnahmen
    2. das Beitragen zur Entlastung und Entspannung durch gutes Zuhören
    3. das Agieren als wichtiger Multiplikator für die Weiterentwicklung einer konfliktfesten Unternehmenskultur
    4. die Steuerung von Konflikten, so dass sie einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen
  • "Rhetorik der Verständigung - was die Mediation der Rhetorik verdankt" mit Dr. Anusheh Rafi

    Die klassische Rhetorik war wenig dialogorientiert, was möglicherweise ein Grund dafür ist, dass sich psychosoziale Beratungsformate in der Regel nicht als "rhetorisch" verstehen. Mit den unterschiedlichen Ansätzen der Gesprächsrhetorik ist diese Disziplintrennung nicht aufrecht zu erhalten und sehr schade, weil man viel voneinander lernen kann.

    Ausgehend von einer kurzen Einführung in das Thema werden rhetorische Grundannahmen der Mediation beleuchtet und zur Diskussion gestellt. Dabei werden je nach Interesse der Teilnehmenden auch ethische Probleme besprochen wie z.B. folgende Fragen:

    "Manipulieren wir in der Mediation und ist das zulässig? Inwieweit darf ich eigene Wertungen in den Prozess einbringen? Wie gehe ich mit meinen eigenen Emotionen um - darf ich sie zeigen?" Zudem werden ganz praktische Formulierungstechniken benannt und eingeübt.

    Ziel des Workshops ist es, über einige Hintergründe der Entwicklung des Mediationsverfahrens zu informieren und dadurch mehr Sicherheit und Flexibilität in seiner Anwendung zu erhalten.

  • "Wahrheit in der Mediation" mit Dr. Jirko Krauß

    Ein kleiner Workshop zum Thema Wahrheit und Mediation? Was soll das denn?

    Im Kontext von Mediation wird gerne behauptet, es gebe keine Wahrheit, zumindest nicht diese eine objektive. Berufen wird sich dabei vor allem auf die Kybernetik und den Radikalen Konstruktivismus. Mediation, wie sie heute in weiten Teilen gelehrt wird, ist konstruktivistisch-systemisch verfasst. Insofern spielt zumindest der Begriff kaum eine Rolle. Folgen wir willfährig Heinz von Foerster, der den Wahrheitsbegriff aus ethischen Gründen lieber ganz streichen wollte? Scheint das also gar kein interessantes Thema für die Vermittlungspraxis zu sein?

    Oder spielt Wahrheit trotzdem eine wichtige Rolle – für Mediierende, für die Medianden, für das Verfahren und Prozesshafte? Und wie sieht es diesbezüglich mit der Wahrhaftigkeit aus? Diese und weitere Fragen sollen gemeinsam reflektiert und besprochen werden.

    Schließlich soll ein kurzer Blick auf eine alte Idee geworfen werden: die Parrhesia, was in etwa alles sagen meint. Dieser Sprechakt, der oft als Wahrsprechen übersetzt wird, ist mit einem Risiko für den Sprechenden verbunden. Eine Idee, die sich fruchtbar für die Mediation machen lässt?

    Eine gute Gelegenheit zur Reflexion des eigenen Tuns und zur eigenen Verortung in der Welt.

  • "Erfolgreiches Coaching - aber wie?" mit Dr. Rolf Frester

    Auf der Grundlage umfangreicher Erfahrungen bei der Betreuung von Nachwuchs- und Spitzensportlern zur Vorbereitung auf Wettkampfhöhepunkte werden in dem Workshop Empfehlungen für ein erfolgreiches Coachen aufgezeigt und gleichzeitig Coaching -Probleme verdeutlicht. Coaching im Sport kennzeichnet einen pädagogisch-psychologischen Prozess der Führung, Betreuung, Bewertung, Motivierung und fachlichen Beratung mit dem Ziel, die Sportler zu befähigen, individuelle Leistungsreserven auch unter belastenden inneren und äußeren Bedingungen freizusetzen und Problemsituationen erfolgreich zu bewältigen. Das erfordert eine Optimierung der Kommunikations- und Interaktionsprozesse zwischen Athleten und Trainern. Diese Erkenntnisse können auf alle anderen Tätigkeitsbereiche übertragen werden.

    Inhaltliche Schwerpunkte:

    1. Kennzeichnung effektiver alters- und leistungsabhängiger Führungsstile
    2. der Coach als Motivationskünstler in unterschiedlichen Anforderungssituationen
    3. der Coach als Führungsperson, der die Vernetzung aller sozialen Kontaktpersonen realisiert und in Regieplänen die Leistungsvorbereitung und Umsetzung organisiert
    4. der Einsatz mentaler Techniken für eine zielgerichtete Anforderungsbewältigung - Anwendung von Formen der Selbstregulation für ein erfolgreiches Coaching-Verhalten
  • Mittagessen

  • "Evaluation von Erfolg in der Mediation" mit Dr. Gernot Barth und RA Friedbert Striewe

    Der Evaluationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz ist erschienen und hat die Me-diationslandschaft durchgerüttelt. Vordergründig hatte dieser Bericht natürlich den Zweck das Mediationsgesetz und seine Auswirkungen zu untersuchen. Beim Versuch die Fallzahlen zu erfassen, sind die Studienautoren jedoch auf scheinbar unüberwindbare Hürden gestoßen, da es ihnen nicht gelungen ist alle großen Marktakteure in die Untersuchung einzubeziehen, geschweige denn über die Qualität der durchgeführten Mediationen Aussagen zu treffen. Deshalb stellen sich Dr. Gernot Barth und RA Friedbert Striewe die Frage, wie eine „ordnungsgemäße“ Evaluation der eigenen Mediatorentätigkeit gestaltet sein sollte, um letztlich die eigene Dienstleistungsqualität zu sichern. Im Workshop „Evaluation von Erfolg in der Mediation“ diskutieren Sie mit den Referenten über Möglichkeiten der Evaluation und bekommen Handlungsstrategien für die eigene Qualitätssicherung mit an die Hand.

  • Metapher als Werkzeug der Mediation - Impulse aus der Welt des Fußballs mit Dr. Klaus Harnack und Tobias Nubbemeyer

    Metaphorische Kognition umfasst das Denken und Verstehen in Sinnbildern und beschreibt Aus-wirkungen von metaphorischer Sprache auf die Wahrnehmung, das Denken und unser Handeln. Aufgrund der Fülle von Metaphern (z.B. Angriff, Abwehr, Deckung, etc.) eignet sich besonders der Fußball um die Tragweite von Sinnbildern zu illustrieren, denn Metapher eignen sich sowohl für die Analyse, als auch für die strategische Aufbereitung von Konflikten.

    Im Zentrum des 180-minütigen Workshop steht die Nutzbarmachung von Metaphern für die medi-ative Praxis. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik, soll es im Dialog mit den Teilnehmern zu einer Vertiefung in das Thema kommen, um es anschließend anhand von praktischen Anwen-dungsbeispielen für die Mediation nutzbar zu machen. Harnack und Nubbemeyer werden den Workshop gemeinsam moderieren und ihn mit Beispielen aus der Welt des Fußballs und der Medi-ation bereichern. Mit Hilfe von Spielanalysen, Aufstellungen und Fallbeispielen soll das Werkzeug der Metapher im Austausch mit den Teilnehmern für die Praxis greifbar werden.

  • Steinbeis-Fußball-Talk - Teamentwicklung in Krisen mit Dr. Gernot Barth, Dr. Rolf Frester, Friedbert Striewe

    Dr. Rolf Frester, ehemaliger Leistungssportler im Weitsprung, hat als Diplom-Psychologe Spitzen-trainer aus der 1. Bundesliga (bspw. Franz Beckenbauer) psychologisch beraten. Er kann Schwierig-keiten bei der Wettbewerbsvorbereitung aufzeigen sowie zu der altersgerechten Anwendung von Führungsstilen von Trainern berichten. Gemeinsam mit Dr. Gernot Barth und RA Friedbert Striewe ziehen die drei Diskutanten Rückschlüsse für die Nutzung dieser Erkenntnisse für Teamentwick-lungsprozesse in unserem beruflichen Alltag.

  • Steinbeis-Sommerfest (kostenfrei)

    In gewohnt netter Gesprächsatmosphäre mit kulinarischen Gaumenfreuden, musikalischer Untermalung und Tanz freuen wir uns auch in diesem Jahr wieder auf Gäste aus ganz Deutschland.

    Ganz ungezwungen in netter Runde und angenehmen Ambiente ergeben sich sicher interessante Gesprächsrunden und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

  • Workshop "Das Geheimnis der Veränderung - bei den Klienten und bei uns selbst" mit Dr. Reiner Ponschab

    In innerbetrieblichen Mediationen oder Coachings treffen wir häufig auf Menschen, die den Pro-zess blockieren und dadurch eine Konfliktlösung verhindern. Bei näherem Hinsehen erkennen wir: Der Mediand/Coachee kann gar nicht anders, als er es tut, denn sein sozial schädliches Verhalten beruht auf Prägungen, die sein Verhalten bestimmen. Mit dessen Einwilligung kann der Mediator/Coach ihn unterstützen, Veränderungsprozesse in seinem Verhalten anzustoßen und dadurch das Ziel von Coaching und Mediation zu erreichen.

    Wie aber kann ich die Muster erkennen, die mein Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen? Wie entdecke ich das Wertesystem eines Menschen, das zu Ansichten und Einstellungen führt, die belastende Verhaltensweisen erzeugen? Wie kann ich solches Verhalten verändern?

    Antwort auf solche Fragen gibt dieses Seminar. Es stützt sich neben Erkenntnissen der Psychologie, auf die Veränderungsarbeit von Taibi Kahler (Transaktionsanalyse), die Bestimmung von Persönlichkeitsstrukturen auf Basis des Enneagramms und die Grundlagen der Bedeutung und Veränderung von Glaubenssystemen nach Robert B.Dilts.

  • Mittagessen

  • Workshop "Prä-testamentarische Mediation" mit Ulrich Wanderer

    Wie verhindere ich, dass es im Rahmen der letztwilligen Regelung zu Konflikten zwischen den Erben und Vermächtnisnehmern kommt? Welche Bedürfnisse spielen eine Rolle, Wo sind juristische Irrtümer ein Problem, Welche Interventionen sind sinnvoll? Welche Grundausbildung sollte der/die bzw sollten die MediatorInnen haben? Anhand von Praxisbeispielen und Rollenspielen werden die Situationen verdeutlicht und die Möglichkeiten der Mediation veranschaulicht.

  • Online-Mediation mit RA Bernhard Böhm

    Online-Mediation kann eine hilfreiche Ergänzung des Werkzeugkastens eines Mediators sein und Konfliktbeteiligte bei der Lösungs- und Entscheidungsfindung unterstützen. Vielleicht mag es überraschen aber: Online-Mediation kann die unmittelbare Kommunikation einfacher machen, wodurch die Parteien ihre Themen schnell, effizient und reibungslos lösen können. Geringe zeitliche Ressourcen stehen somit weniger im Wege. Hocheskalierte, emotionale Konflikte wie sie bei Erbfällen häufig anzutreffen sind, können durch den geschützten Raum in der Onlinemediation gesteuert werden, Sprach- und Machtungleichgewichte gut kompensiert werden. Im Workshop lernen Sie die wichtigsten Tools und Anwendungsfelder kennen und erhalten einen Einblick in die Praxis der Online-Mediation. Bernhard Böhm befasst sich seit vielen Jahren praktisch als Mediator mit der Online-Mediation. In diversen europäischen Projekten hat er mit dem Steinbeis Beratungszentrum Wirtschaftsmediation die Online-Mediation entwickelt.

  • Workshop "Umgang mit kulturellen Stereotypen in Verhandlungen" mit Dr. Gernot Barth

    Verhandlungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sind voller Herausforderungen. Oft sind kulturelle Verschiedenheiten nicht auf den ersten Blick sichtbar oder werden von dem Verhandlungsführer nicht bewusst wahrgenommen. Dabei haben kulturelle Dimensionen einen enormen Einfluss auf das Kommunikationsverhalten von Menschen. In dem Workshop werden praxisnahe Schlüsselfaktoren für erfolgreiche interkulturelle Verhandlungen und Kommunikation wie z.B. den Umgang mit Machtdistanzen oder Unsicherheiten nähergebracht. Dabei werden praktische Beispiele aus dem Kontext von Verhandlungen und Mediation einbezogen

  • Weitere Veranstaltungen am Mittwoch, den 26.06.2019, können Sie auch über unseren Internationale Konferenz "European Conference on Mediation in Cross-Border Succession Conflicts" buchen.

Referenten/ Trainer

Speaker 6

Isabella Albitz

Mediatorin und Syst. Beraterin

Speaker 6

Ulrike Arndt

Mediatorin und Projektberaterin

Sosan Azad

Sosan Azad

Mediatorin und Ausbilderin

Speaker 4

Dr. Gernot Barth

Mediator und Trainer

Bernhard Böhm

Bernhard Böhm

Mediator und Rechtsanwalt

Ludger Dabrock

Ludger Dabrock

Mediator, Moderator, Coach

Dr. Rolf Frester

Dr. Rolf Frester

Dipl. Psychologe

Speaker 5

Dr. Klaus Harnack

Psychologe und Mediator

Prof. Dr. Klukas

Prof. Dr. Klukas

Geschäftsführer pludoni GmbH

Dr. Jirko Krauß

Dr. Jirko Krauß

Philosophischer Praktiker & Mediator

Speaker 3

Dr. Thomas Lapp

Mediator & Rechtsanwalt

antje-maidowski

Antje Maidowski

Mediatorin & Supervisorin

tobias-nubbemeyer

Tobias Nubbemeyer

Fußballtrainer RB Leipzig

Reiner Ponschab

Reiner Ponschab

Mediator, Rechtsanwalt

Prof. Dr. Anusheh Rafi

Prof. Dr. Anusheh Rafi

Mediator, Rechtsanwalt

Mathias Schuster

Dr. Mathias Schuster

Mediator und Jurist

adrian-schweizer

Adrian Schweizer

Rechtsanwalt und Mediator

Speaker 6

Friedbert Striewe

Rechtsanwalt und Mediator

Online-Anmeldung

Montag, den 24.06.2019 – an welchen Veranstaltungen möchten Sie teilnehmen?

  • 10:00 -18:00 Uhr: "Mediation in Teams und Gruppen" mit Sosan Azad
  • 10:00 - 17:00 Uhr: Workshop "NLP-Methoden in Mediation und Coaching" mit Adrian Schweizer
  • 10:00 bis 13:00 Uhr: „Schulmediation in der Praxis“ mit Mathias Schuster
  • 10:00 bis 13:00 Uhr: Fallsupervision
  • mit Isabella Albitz
    mit Antje Maidowski
    mit Ulrike Arndt
  • 13:45 bis 18:00 Uhr: "Alternative Wege zur Fachkräftegewinnung" mit Prof. Dr. Jörg Klukas
  • 13:45 - 18:00 Uhr: "IT-Recht und Mediation" mit Dr. Thomas Lapp
  • ab 18:00 Uhr: Willkommen im Biergarten Hohe Str. 11 (kostenfrei)

Dienstag, den 25.06.2019 – an welchen Veranstaltungen möchten Sie teilnehmen?

  • 09:00 - 15:45 Uhr: Workshop "Selbstmanagement, Selbstführung und Führung - Impulse für Coaches, Mediatoren und Führungskräfte" mit Ludger Dabrock
  • 10:00 - 17:00 Uhr: "Als Personaler Konflikte steuern" mit RA Bernhard Böhm
  • 10:00 - 17:00 Uhr: "Rhetorik der Verständigung - was die Mediation der Rhetorik verdankt" mit Dr. Anusheh Rafi
  • 10:00 - 12:45 Uhr: "Wahrheit in der Mediation" mit Dr. Jirko Krauß
  • 10:00 - 12:45 Uhr: "Erfolgreiches Coaching - aber wie?" mit Dr. Rolf Frester
  • 14:00 bis 17:00 Uhr: "Evaluation von Erfolg in der Mediation" mit Dr. Gernot Barth und RA Friedbert Striewe
  • 14:00 bis 17:00 Uhr: Metapher als Werkzeug der Mediation - Impulse aus der Welt des Fußballs mit Dr. Klaus Harnack und Tobias Nubbemeyer
  • 17:30 - 19:15 Uhr: Steinbeis-Fußball-Talk - Teamentwicklung in Krisen mit Dr. Gernot Barth, Dr. Rolf Frester, Friedbert Striewe
  • ab 19:15 Uhr: Eröffnung Steinbeis-Sommerfest (kostenfrei)

Mittwoch, den 26.06.2018 – an welchen Veranstaltungen möchten Sie teilnehmen?

  • 10:00 - 16:00 Uhr: Workshop "Das Geheimnis der Veränderung - bei den Klienten und bei uns selbst" mit Dr. Reiner Ponschab
  • 10:00 - 17:00 Uhr: European Conference on Mediation in Cross-Border Succession Cases
  • 13:30 - 17:00 Uhr: Workshop "Prä-testamentarische Mediation" mit Ulrich Wanderer
  • 15:30 - 17:00 Uhr: Online-Mediation mit RA Bernhard Böhm
  • 15:30 - 17:00 Uhr: Workshop "Umgang mit kulturellen Stereotypen in Verhandlungen" mit Dr. Gernot Barth
15% Rabatt für Mitglieder im Steinbeis-Mediationsforum e.V.
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Akademie für Soziales und Recht
Deutsche Forum für Mediation DFfM e. V.
Die Mediation
Institut für Kommunikation und Mediation Leipzig, Dr. Barth

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Steinbeis-Edition
Steinbeis-Hochschule Berlin
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